Narbengewebe: Eigenschaften einer Narbe

Eine Narbe unterscheidet sich in Funktion und Aussehen in vielerlei Hinsicht von gesunder Haut. Da der menschliche Körper bei der Wundheilung in erster Linie eine schnelle Schließung der Wunde anstrebt, erfüllt das Narbengewebe nicht alle Funktionen, die gesunde Haut normalerweise kennzeichnet.

Narbengewebe: Verhärtungen und fehlende Elastizität

Ein wichtiger Unterschied liegt in der Ausrichtung der Kollagenfasern. Bei gesundem Hautgewebe sind diese Fasern miteinander verkreuzt und ermöglichen so eine hohe Elastizität und Beweglichkeit in viele Richtungen. Die Kollagenfasern im Narbengewebe hingegen verlaufen parallel, was bedeutet, dass das Narbengewebe weniger elastisch ist und weniger gut durchblutet wird. Da Narbengewebe außerdem weniger Feuchtigkeit speichern kann, können Narben unter Umständen verhärten und so zu weiteren Problemen führen.

Darüber hinaus finden sich im Narbengewebe nur wenig Schweiß- oder Talgdrüsen und auch Haarfollikel können oftmals durch die Hautverletzung zerstört werden. Außerdem sind die für die normale Hautfarbe zuständigen Melanozyten im Narbengewebe reduziert, sodass eine Narbe im Idealfall später nur noch als helle Linie sichtbar ist.

Verhärtete Narben behandeln

Mit einem Narbengel wie Contractubex® Gel können Sie verhärteten Narben entgegenwirken, da die enthaltenen Wirkstoffe u. a. die Durchblutung fördern, das Narbengewebe feucht halten und Ihre Narbe somit geschmeidiger machen können. Um Verhärtungen vorzubeugen und um grundsätzlich eine optimale Narbenheilung zu erreichen, ist es daher ratsam, direkt nach Wundschluss oder Fadenzug mit der Narbentherapie zu starten.