Wundpflege im Alltag

Gerade nach kleineren Operationen findet die Rückkehr in den Alltag oft unmittelbar nach dem Eingriff statt. Da ist es wichtig zu wissen, wie und wann der Verband gewechselt werden muss oder wann er sogar weggelassen werden darf. Auch vor der ersten Dusche sollte sichergestellt sein, dass das Risiko einer Infektion möglichst gering ist.

Bewegung nach der Operation

In der ersten Zeit nach dem Eingriff ist die Wunde meist schmerzempfindlich, sodass sie automatisch geschont wird. Aber auch in der Zeit darauf sollte die Wunde nicht zu früh belastet werden. Der neue Wundratgeber erklärt genau, bei welchen Narben besondere Vorsicht geboten ist: So heilen zum Beispiel Wunden am Rücken langsamer und müssen länger geschont werden.

Komplikationen vermeiden

Für den Laien ist es nicht immer leicht zu erkennen, ob der Heilungsprozess der Wunde normal verläuft. Ein Arztbesuch wird vielleicht hinausgezögert, weil die Situation falsch eingeschätzt wird. Der Wundratgeber gibt hierzu wichtige Informationen, wie eine mögliche Komplikation zu erkennen ist und wann unbedingt ein Arzt aufgesucht werden sollte.

Narben behandeln

Wenn die Wunde verschlossen ist, bleibt eine Narbe zurück. Dann ist es wichtig, die Narbe richtig zu pflegen und den Heilungsprozess des Gewebes weiter zu unterstützen, damit sich die Narbe optimal entwickeln kann. Im Wundratgeber sind Tipps für eine einfache Massage der betroffenen Hautstellen mit einem speziellen Narbengel (zum Beispiel Contractubex®, Apotheke) zu finden, damit sich eine möglichst unauffällige und schmerzunempfindliche Narbe bildet.

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