OP-Narben

Bei glatten Schnitten in gesundem Gewebe verheilt eine Operationswunde bei achtsamer Wundversorgung meist ohne größere Komplikationen. Jedoch können auch die daraus resultierenden Narben für viele Menschen eine Beeinträchtigung darstellen. Denn manche Narben können die Psyche belasten oder aber funktionelle Probleme bereiten, wenn sie z. B. die Beweglichkeit von Gelenken einschränken.

Damit eine Narbe optimal verheilen kann und so unauffällig wie möglich wird, sollte man direkt nach Fadenzug bzw. nach Wundschluss mit der Narbenbehandlung beginnen.

Je nach Ausprägung der Narbe kann bei einer konsequenten Pflege über mehrere Wochen bis Monate auf diese Weise wulstigem Narbengewebe vorgebeugt werden. Auch Rötungen können nach und nach verblassen. Die Narbe wird insgesamt elastischer und unauffälliger. Informieren Sie sich über die Wirkweise moderner Narbenprodukte.

Weitere Tipps für eine gute Narbenheilung nach Operationen:

  • Vermeiden Sie in den ersten Wochen nach der Operation ausgedehnte Vollbäder. Duschen bekommt dem empfindlichen Gewebe besser!
  • Schützen Sie Ihre Narbe bis zu 12 Monate nach der OP vor starker UV-Strahlung durch Sonnenbäder oder Solarium. UV-Strahlen können das Narbengewebe bräunlich verfärben! Verwenden Sie am besten einen Sonnenschutz mit LSF 50+.
  • Achten Sie darauf, dass Sie frische Narben nicht zu sehr belasten oder dehnen, z. B. beim Sport.
  • Tragen Sie Kleidung, die nicht an dem empfindlichen Narbengewebe reibt.