Verbrennungen und Verbrühungen

Verbrennungen oder Verbrühungen sind thermische Verletzungen der Haut. In den meisten Fällen (zu 55%) werden sie durch den direkten Kontakt mit Feuer oder heißen Gegenständen verursacht. In 40% der Fälle sind es heiße Flüssigkeiten oder heißer Dampf, die oft zu großflächigen Hautverletzungen führen. Kleinkinder sind besonders gefährdet, doch auch Erwachsene gehen oft zu unachtsam mit kochendem Wasser oder dem Grillanzünder um.

Je nach Schweregrad der Verbrennungen können sich Narben bilden:

  • 1. Grad: Es ist nur die oberste Hautschicht (Epidermis) von der Verbrennung betroffen. Die Haut reagiert mit Rötung, leichter Schwellung und Schmerzen. Bei Verbrennungen 1. Grades bleiben meist keine Narben zurück.
  • 2. Grad: Hier ist neben der obersten auch die tiefere Hautschicht (Dermis) betroffen. Symptome sind Blasenbildung, später eine offene Wunde und starke Schmerzen. Die Haut heilt mit der Zeit, allerdings oft verbunden mit einer Narbenbildung.
  • 3. Grad: Die Verbrennung zerstört selbst die unterste Hautschicht (Subkutis). Da auch die Nervenenden zerstört werden, ist diese Verbrennungsform meist schmerzfrei. Die Haut wird nekrotisch, Hautzellen sterben ab. Schäden durch Hautverletzungen durch Verbrennungen 3. Grades sind nicht reversibel.

Mit der Narbenbehandlung sollte man beginnen, sobald sich der Wundschorf vollständig gelöst hat bzw. sich eine neue Hautschicht über der Wunde gebildet hat. Je nach Ausmaß der Verbrennung und Empfehlung des Arztes sollte sich die Behandlung über mehrere Wochen bis Monate erstrecken. Informieren Sie sich über die Wirkweise moderner Narbenpräparate.