Schnitt- und Platzwunden

Schnittwunden kommen häufig vor, wenn man mit scharfen Gegenständen hantiert: Ein Ausrutscher beim Zwiebelschneiden, das Abspülen eines gebrochenen Glases oder der Schnitt an einem scharfkantigen Stück Papier verursachen oft schmale aber tiefe Hautverletzungen.

Platzwunden entstehen durch stumpfe Gewalt, z. B. durch einen Sturz oder Schlag. Meist sind diejenigen Regionen des Körpers von Platzwunden betroffen, die wenig Fettgewebe enthalten bzw. an denen die Haut direkt über einem Knochen liegt – wie es z. B. am Schienbein, Knie oder im Bereich des Schädels der Fall ist.

Ob Platzwunde oder Schnittverletzung – die Wunde sollte gesäubert, verbunden und abhängig davon, wie schwerwiegend die Verletzung ist, gegebenenfalls ein Arzt aufgesucht werden. Er entscheidet, ob die Wunde eventuell geklebt, geklammert oder genäht werden muss.

Nachdem sich die Wundränder geschlossen haben, die Fäden gezogen wurden und/oder der Wundschorf sich vollständig gelöst hat, kann mit der Narbenbehandlung begonnen werden. Je nach Ausprägung der Narbe wird eine Behandlungsdauer von mehreren Wochen bis Monaten für ein optimales Ergebnis empfohlen. Informieren Sie sich über die Wirkweise moderner Narbenpräparate.

Pflichttext Contractubex® Gel

Anwendungsgebiete:

Bei vergrößerten (hypertrophen), wulstigen (keloidförmigen), bewegungseinschränkenden u. optisch störenden Narben nach Operationen, Amputationen, Verbrennungen u. Unfällen; bei Gelenksteife (Kontrakturen) z.B. der Finger (Dupuytren’sche Kontraktur) u. durch Verletzung entstandenen (traumatischen) Sehnenkontrakturen sowie bei Narbenschrumpfungen (atrophe Narben). Anwendung nach Wundschluss.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Stand: Mai 2021

Merz Pharmaceuticals GmbH, 60048 Frankfurt

Pflichttext